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Schwarzenberg

Wie die meisten Rodungsorte auf den Schwarzwaldhöhen wurde auch Schwarzenberg im 11. oder 12. Jahrhundert gegründet. Auch wenn sich keine Erwähnung im „Codex hirsaugensis“ aus dem Jahr 1180 findet ist davon auszugehen, dass auch Schwarzenberg bereits seit dieser Zeit existiert. Es gehörte vermutlich zunächst zum Besitz des Klosters Hirsau und dann des Markgrafen von Baden, bevor es 1603 an das damalige württembergische Herzogtum überging. Die erste erhaltene schriftliche Erwähnung des Ortes stammt aus dem Jahr 1566 und weist aus, dass das Dorf aus 16 Häusern und somit ca. 80 Einwohnern bestand. Die Bevölkerung lebte von der Land- und Forstwirtschaft sowie der Kohlenbrennerei. Ab dem 19. Jahrhundert fanden zahlreiche Schwarzenberger eine Erwerbs-möglichkeit in der Gold- und Silberindustrie in Pforzheim und machten sich jeden Tag zu Fuß auf den beschwerlichen Weg.

Eine weitere wichtige Urkunde stammt aus dem Jahr 1607. Im Lagerbuch der Kellerei (Verwaltung) Liebenzell bitten Jakob Dittuß und Genossen um die Genehmigung zur Errichtung einer Sägmühle am Eulenbach. Die Mühle selbst ist nicht mehr erhalten, aber an ihrem Standort findet sich heute das Hotel-Gasthaus Jägerhof.

Der Ort trägt seit dem Jahr 1987 das Prädikat Erholungsort und ist geprägt durch ein reges Vereinsleben. Teil der Gesamtgemeinde Schömberg wurde Schwarzenberg im Jahr 1971.

Glücksgemeinde
Schömberg im Schwarzwald
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