11.05.2022

Bronze-Skulptur zeigt Trachtenpaar

Wolfgang Obert, Stefan Wöhr, Bildhauer Kurt Tassotti und Bürgermeister Matthias Leyn v. links enthüllten die Bronzeskulptur.
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Wolfgang Obert, Stefan Wöhr, Bildhauer Kurt Tassotti und Bürgermeister Matthias Leyn v. links enthüllten die Bronzeskulptur.

Am letzten April-Tag hatte das Rätselraten ein Ende. Umringt von der Schwarzwälder Trachtengruppe Schömberg sowie Vertretern befreundeter Trachtengruppen und zahlreichen Zuschauern wurde das neue Kunstwerk in der Lindenstraße enthüllt.

In der Bronzeskulptur, die der Bildhauer Kurt Tassotti aus Mühlacker gestaltete, wurde ein bleibender Wert von Brauchtum und Tradition verwirklicht.

„Corona bewirkte auch, dass Ideen entstehen“, erinnerte Bürgermeister Matthias Leyn nicht nur an die zurückliegende Zeit voller Einschränkungen, sondern mit Blick auf die Skulptur auch auf kreatives Wirken.

Und das nahm im September 2020 seinen Anfang durch die Initialzündung von Joachim Zillinger wie Stefan Wöhr, 1. Vorsitzender der Schömberger Trachtengruppe berichtete. Seinem Netzwerken, etlichen Sponsoren, die auch Preissteigerungen mittrugen, dem Rückhalt im Verein, dem Künstler, der Kunstgießerei Rohr sowie der Zusammenarbeit mit der Gemeinde sei es zu verdanken, dass die Idee Wirklichkeit wurde. „Hier hat gelebtes und gepflegtes Brauchtum viel mit Orientierung an Werten zu tun“, hob Wöhr hervor.

In dem Trachtenpaar sind zugleich der einstige Schultheiß (1823 – 1844) von Schömberg Friedrich Rentschler und seine Frau Christina dargestellt. Wolfgang Obert von der unterstützenden Getrud und Wolfgang Obert Stiftung warf einen Blick in die Geschichte dieser Zeit. Detailliert ist er unter Gertrud und Wolfgang Obert Stiftung einzusehen. 

Musikverein und Trachtengruppe umrahmten die von der evangelischen Verbundkirchengemeinde mit Förderverein bewirteten Veranstaltung, ehe die Feuerwehr Abteilung Schömberg am frühen Abend den Maibaum stellte. „Auch das ist eine Tradition, die gelebt werden muss“, sprach Bürgermeister Matthias Leyn den Besuchern aus dem Herzen, nachdem diese in den vergangenen zwei Jahren verwehrt blieb.